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Das Musikleben in der Friedberger Zeit

Über das Musikleben in Friedberg in früheren Zeiten berichtet Klieber: „Ausser der Kirchenmusik, welche der Schulmeister, Cantor und anderer Ortsbewohner mit Singen, Violin und Orgelspiel machten (St.K.R.1681.1699.1723), fand die Musik in der Stadt früher keine Pflege… In ausserordentlichen Fällen liess der Rat die Türmer von Aichach mit ihren Instrumenten auf den hiesigen Kirchenmusikchor kommen (St.K.R.1699)… 1686 erhielt der Lehrer Simon Hörmann, weil keine Spielleute in der Stadt vorhanden waren die Erlaubnis zum Geigenspiel bei Hochzeiten, Dingeltägen und sonsten. (R.P.1636)“

Die Tradition der feierlichen musikalischen Gestaltung der Gottesdienste am Dinzeltag am ersten Sonntag und bei der Semmelspende am zweiten Sonntag des Stadtfestes mit „Singen, Violin und Orgelspiel“ führen der Kirchenchor und das Collegium musicum unter Leitung von Moritz Hopmann aus. Sie musizieren auch beim „Musikalischen Nachtgebet“. Dabei kommen Werke von bekannten und unbekannten Komponisten des 18. Jahrhunderts zur Aufführung.

Gabriele Raab

Altstadtfest in Friedberg 12.- 21. Juli 2019